Stellungnahme zur Corona-Diskussion 8.12.2020

Jakob Unrath: Wer eine stark ansteckende Krankheit verharmlost, hat eine Mitschuld an den Opfern:

Der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath begrüßt in einer Stellungnahme die aktuelle Diskussion über die notwendigen Corona-Schutz-Maßnahmen und sieht darin die Chance, dass auch das Richtige getan wird. Er betont, dass wir uns nicht an die hohen Todeszahlen gewöhnen dürften. Schutzmaßnahmen vor einer tödlichen Krankheit seien für alle nützlich und somit richtig.

Die zweite Welle erweise sich inzwischen als hartnäckiger als die erste und erfordere daher entsprechende Konsequenzen. „Wir haben im Ostalbkreis derzeit sinkende Zahlen. Aber im Nachbarkreis Rems-Murr ist die 200er Grenze kurz davor erreicht zu werden. Die Kreisgrenze hat aber keinen Schlagbaum“, machte er auf den Ernst der Lage aufmerksam. Wenn jetzt nicht weitere Maßnahmen folgen, dann werde es in einigen Monaten heißen, warum habe man im Winter nicht schneller eingegriffen. Unrath erinnerte daran, wie viele Menschen noch in diesem Frühjahr Corona verharmlost und mit einer Grippe gleichgesetzt hätten. „Wer jetzt immer noch diese stark ansteckende, schwere Krankheit verharmlost, der trägt am Ende auch eine Mitschuld an den Opfern“, sagte Jakob Unrath. Es sei verantwortungslos die Menschen weiterhin zu verunsichern. In diesem Zusammenhang lobte er die klare Haltung von Landrat Dr. Joachim Bläse und nahm ihn vor Angriffen wegen seines eindeutigen Handelns in Schutz. Am Ende sei eines klar: Nur ein solidarisches Handeln jedes einzelnen könne jetzt über den Winter helfen, unnötige Opfer zu vermeiden.

Grundsätzliche Überlgungen zur Pandemie: https://jazujakob.de/corona/

Corona verändert unser Leben

By Dezember 8, 2020.    Corona, priorität-2