SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch auf Tour in Schwäbisch Gmünd

Auf seiner Tour durch alle Wahlkreise im Land machte der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Andreas Stoch, Station in Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam mit dem Gmünder SPD-Kandidaten Jakob Unrath besuchte er zunächst den Gmünder Tafelladen und anschließend das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (FEM). Zur Auswahl seiner Stationen sagte Stoch: „Das ist ein klares Zeichen. Wir kümmern uns um wirtschaftlich Schwache genauso wie wir die Entwicklung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen vorantreiben“.  

Beim Tafelladen begrüßte der Geschäftsführer Steffen Witzke die SPD-Delegation und stellte die Arbeit vor. „Wir haben während der Pandemie einen Rückgang der Besucherzahlen erlebt. Auch weil gar nicht so viele Menschen gleichzeitig in den Laden passen, wegen der geringen Fläche“, schilderte Witzke. Während des SPD-Besuchs war reges Treiben zu beobachten. Lieferfahrzeuge fuhren vor, in der Lagerhallen wurden die Waren vorbereitet und vor dem Laden war beständig eine Schlange von Wartenden zu sehen. Jakob Unrath lobte das Engagement und hob die Rührigkeit des Gmünder Tafelladens hervor. „Es war wichtig für die Kunden, dass der Gmünder Tafelladen durchgängig geöffnet bleiben konnte und keine Schließungsphase während der Pandemie erlebt hat“, schilderte Steffen Witzke. Die Frage von Andreas Stoch, ob denn in Folge der Pandemie inzwischen auch „Neukunden“ dazugekommen seien, verneinte Steffen Witzke. „Es gibt immer noch viele Menschen, bei denen trotz Anspruchsberechtigung der Besuch eines Tafelladens eher schambesetzt ist,“ informierte Steffen Witzke.  Andreas Stoch unterstrich die Wichtigkeit von Hilfs-Strukturen zur Unterstützung von Menschen mit wenig Einkommen. „Eigentlich wünsche ich mir eine Welt, in der dies nicht mehr nötig sein wird. Aber so lange dies so ist, sind Tafelläden ein wichtiger Baustein gesellschaftlicher Unterstützung, der unsere ganze Hilfe erfährt“, sagte er zum Abschluss.

Beim „FEM“ führte dessen Leiter, Dr. Andreas Zielonka, Andreas Stoch und Jakob Unrath durch die Labore und unterrichtete über die dynamische Entwicklung des FEM. „Wir sehen unseren Erweiterungsbau mit voraussichtlich 50 neuen hochqualifizierten Arbeitsplätzen auch als Mutmach-Programm in Zeiten mit vielen schlechten Nachrichten“, strahlte Dr. Zielonka Zuversicht aus. Mit seinen Arbeitsfeldern sei das FEM ganz vorn dabei, wenn es um Zukunftsfragen von Energieeffizienz oder Ressourcen-Schonung gehe. So gehe es auch mit dem Thema Wasserstofftechnologie, mit dem sich das FEM nicht erst befasse, seit dem es in aller Munde sei. „Wir kennen den Wasserstoff, der Wasserstoff kennt uns!“ unterstrich Dr. Zielonke die Kompetenz des FEM in diesem Bereich. Inzwischen habe das FEM die dritte Generation von Mikro-Brennstoffzellen entwickelt. „Im Modellprojekt Wasserstoffahrrad wird die Brennstoffzelle nur noch 400g wiegen“ kündigte Dr. Zielonka an. Den geplanten Wasserstoff-Technologiepark Aspen II bezeichnete er als ein mutiges Projekt. Die Anbindung von Hochtechnologie Forschung und industrieller Anwendung sei zukunftsweisend. „Die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze ist für Gmünd eine ganz wichtige Perspektive“, sagte dazu Jakob Unrath. Daran müsse mit ganzer Kraft gearbeitet werden.

„Beim Umbau der Automobil- und Zulieferindustrie müssen die Transformationsprozesse noch besser aufeinander abgestimmt und gesteuert werden,“ sagte Andreas Stoch. Hier habe der Staat eine wichtige koordinierende Funktion, damit die Anstrengungen der einzelnen Akteure auch zusammen passen und zielgerichtet Erfolge bringen. Es gehe um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Hellauf Begeistert war Andreas Stoch, als er erfuhr, dass 60% der Beschäftigten des FEM Frauen sind. Und dies in einem technisch ausgerichteten Institut. „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber für Menschen, die eine Familie gründen, weil wir die Bedingungen dafür schaffen“ schilderte Dr. Zielonka das Vorgehen des Instituts als familienfreundliches Unternehmen.

By Februar 22, 2021.    Arbeitsplätze, priorität-2, Soziales