Landwirtschaft

Kleinbetriebe fördern

Es wird viel Steuergeld, insbesonder von der EU, für die Förderung der Landwirtschaft eingesetzt. Die starken Lobby-Gruppen um den offiziellen Bauern-Verband sorgen aber dafür, dass vor allem die Nahrungsmittel produzierende Großindustrie davon profitiert. Ich setze mich dafür ein, die kleinen Betriebe vor Ort zu fördern. Sie sorgen dafür, dass wohnortnah produzierte Nahrungsmittel bei uns in den Läden angeboten werden können. Sie tragen mit der Bewirtschaftung der Flächen und Landschaften einen wichtigen Teil zu unserer heimatlichen Umgeweltgestaltung bei. Dabei schaffen sie die Voraussetzung für einen hohen Erholungs- und Freizeitwert in unserer Region.

Wir brauchen eine neue Landwirtschaft, die für die Betriebe auskömmlich ist, Boden und Grundwasser schont, auf das Tierwohl achtet und mit der Natur in Einklang ist. Alle Landwirte sollen von ihrer Arbeit leben können, ohne dafür auf Kosten der Umwelt oder der Tiere wirtschaften zu müssen.

Anteil des Biolandbaus erhöhen

Die Agrarpolitik muss umgebaut werden, weg von Gießkannensubventionen und hin zu gezielten Zahlungen für umweltrelevante Leistungen. Ziel ist es, den Anteil des Biolandbaus der Nachfrage entsprechend zu erhöhen und die konventionelle Landwirtschaft zukunftsfest machen.

Umweltrelevante Leistungen angemessen honorieren

Antibiotika im Stall und Pflanzenschutzmittel müssen zurückgedrängt werden und Überdüngung muss aufhören. Die Landwirte sollen für umweltrelevante Leistungen angemessen honoriert werden. Schrittweise gilt es die Haltungsbedingungen für Nutztiere zu verbessern.

Der ländliche Raum benötigt gute Schulen, attraktive Verkehrsanbindungen und eine gesicherte hausärztliche Versorgung. Denn die Lebensverhältnisse in Stadt und Land müssen gleichwertig bleiben.

Foto:colourbox

By November 18, 2020.    Uncategorized