Kreisparteitag 2020

Sozial-ökologische Erneuerung im Mittelpunkt

Die Ostalb-SPD hat auf ihrem Kreis-Parteitag in Heubach eine neue Spitze gewählt. Mit großer Mehrheit sprachen die Delegierten Sonja Elser (Lorch) das Vertrauen aus und wählten sie zur neuen SPD-Kreisvorsitzenden. Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Jakob Unrath (Mögglingen) und Petra Pachner (Aalen) gewählt.

Von links: Jakob Unrath, Sonja Elser, Petra Pachner

Sonja Elser machte in ihrer Bewerbungsrede vor dem Parteitag klar, wo sie die Schwerpunkte ihrer Arbeit sieht. „Wir wollen eine zuverlässige öffentliche Daseinsfürsorge in allen Bereichen. Dazu passen keine Privatisierungen“, sagte sie. Der Markt richte es eben nicht, wie man vom Mangel an bezahlbaren Wohnraum bis hin zur medizinischen Versorgung sehe. „Wir sind für all diejenigen in dieser Gesellschaft da, für die sich sonst niemand einsetzt“, setze sie Akzente.

Jakob Unrath stellte in seiner Bewerbungsrede die sozial-ökologische Kompetenz der SPD in den Mittelpunkt. „Nur die SPD verbindet in ihrer Politik den Anspruch auf Klimagerechtigkeit mit dem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit“, sagte Unrath. Er rief die SPD auf, sich auf allen Ebenen als „Kümmerer-Partei“ zu zeigen. Er wolle die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich wolle er nicht akzeptieren, zeigte sich Jakob Unrath kämpferisch.  

Petra Pachner hielt bei ihrer Bewerbung vor dem Parteitag ein leidenschaftliches Plädoyer für soziale Gerechtigkeit. Dies sei das Kernanliegen ihres politischen Engagements in der SPD. Dabei sei ihr die Armutsbekämpfung ein wichtiges Anliegen, ebenso wie das Thema Bildungsgerechtigkeit und der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum.

Die Ostalb-SPD: Eine lebendige Partei mit vielen, engagierten Menschen deren Anliegen zu allererst die soziale Gerechtigkeit ist.