Jugend

Für mich heißt Politik für junge Menschen zu machen in erster Linie, sie ernst zu nehmen mit ihren Anliegen.

Dabei ist für viele Jugendliche die Bewegung „Fridays for Future“ das wichtigste Sprachrohr, um den Wunsch für eine lebenswerte Zukunft zu formulieren: Den Klimawandel stoppen, damit die Erde eine Chance hat. Dies unterstütze ich voll und ganz. Klimagerechtigkeit ist Generationengerechtigkeit.

Für mich ist eine gute Bildung und Ausbildung entscheidend für die Zukunft junger Menschen. Dafür muss einiges getan werden im Land. Damit weniger Unterricht ausfällt, müssen mehr Lehrkräfte eingestellt werden. Damit die Schulen auch alle im digitalten Zeitalter ankommen, müssen alle Schulen technisch besser ausgestattet werden (1GB/s Datenleitung für jede Schule!) und die Lehrkräfte müssen weiter fit gemacht werden für den digitalen Unterricht.

Wir müssen dafür sorgen, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für alle jungen Menschen Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Für alle, die eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben muss es einen Arbeitsplatz geben, der ihrer Qualitfikation entspricht.

In der Pandemie dürfen Studierende nicht vergessen werden, die ja häufig auf ihre Nebenjobs angewiesen sind. Studiengebühren sind generell abzuschaffen.

Die Jugend ernst zu nehmen heißt für mich nicht zuletzt, das Wahlalter für die Landtagswahlen auf 16 Jahre abzusenken. Denn junge Menschen sind sehr wohl in der Lage zu entscheiden, wer ihre Interessen im Landesparlament vertreten soll. Beteiligung junger Menschen braucht auch Möglichkeiten vor Ort. Z.B. durch Jugendgemeinderäte, die auch über ein eigenes Budget verfügen.

Foto: colourbox

By November 17, 2020.    Uncategorized