Ein Bahnhof für Essingen

Jakob Unrath beim Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer:

Zu einem Gedankenaustausch traf sich der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath mit dem Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer. Im Gespräch ging es unter anderem um das wichtige Thema Mobilität. Aktuell wird seitens der Gemeinde das große Projekt B29-Ausbau begleitet und damit eine zentrale Verkehrslücke auf der Ostwürttemberg-Achse geschlossen. Nachdem im September dieses Jahrs dort endlich Baubeginn war, liegen allerdings noch einige Jahre Baustelle vor der Bevölkerung.

Großes Potential sahen beide auch beim Ausbau des Radwegenetzes. „Zwischen Forst und Dewangen ist ein Streckenausbau wünschenswert“, so Hofer. Dafür brauche es aber die Unterstützung des Landes, um die Lücke im Radwegenetz zu finanzieren. Bei einer weiteren Ertüchtigung der Remsbahn als einem der Hauptverkehrsträger der Zukunft, müsse Essingen eine Haltestation auf der Strecke zwischen Stuttgart und Aalen werden. Dafür sei es sinnvoll, den Essinger Bahnhof wieder zu reaktivieren, waren sich Bürgermeister Hofer und Jakob Unrath einig. Dies würde ein zusätzliches Angebot für Pendlerinnen und Pendler schaffen, das attraktiv ist und zur Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel animiert.

„Essingen ist hervorragend aufgestellt für die Zukunft. Man hat hier die Vielfalt kommunalpolitischer Themen im Blick. Nicht zuletzt beim Thema ‚sanfter Tourismus‘, denn mit den Weiherwiesen, Wanderrouten und den vielen anderen Möglichkeiten sich in Essingen in der Natur zu erholen, gibt es ein differenziertes Angebot“, meinte Unrath.“

Bürgermeister Hofer berichtete auch über den derzeitigen Stand der Finanzen in der Gemeinde. Die Corona-Krisensituation könne man gut meistern, dabei würden die Hilfen des Bundes eine entscheidende Rolle spielen. Wie die Entwicklung auf Dauer weiter gehe, könne heute aber noch niemand wirklich überblicken. Optimistisch zeigten sich Hofer und Unrath für das kommende Jahr: Der Impfstoff und mehr Erkenntnisse beim Umgang mit der Pandemie würden zum Alltag vor Corona zurückführen. Dafür brauche es aber noch viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate. Kunst, Kultur und das Vereinsleben müssten nächstes Jahr wieder anlaufen können, hoffen die beiden.

By November 26, 2020.    Starker Staat