Der Tunnel muss kommen

Jakob Unrath und Jürgen Stempfle einig: Der Tunnel muss kommen!

Beim Gemeindebesuch in Böbingen tauschten sich jüngst der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath und Bürgermeister Jürgen Stempfle zu verschiedenen politischen Themen aus. „Für Böbingen kann nur eine Tunnellösung in Frage kommen“, bekräftigen beide und warten gespannt auf die Meldungen aus Berlin. Noch werde gerechnet und parteiübergreifend setze man sich auf allen Ebenen für das wichtige Großprojekt im Ostalbkreis ein, berichtete Stempfle. Darauf angesprochen den Tunnel aufgrund des Kostenarguments von Seiten des Verkehrsministeriums auch zweispurig zu bauen, unterstrich der Böbinger Bürgermeister, dass Bund und Land auf vier Spuren setzen, für die Gemeinde Böbingen selbst wäre jedoch auch ein zweispuriger Tunnel eine denkbare Alternative. Zu rechnen ist trotz allem mit einem vierspurigen Ausbau, da dieser im Bundesverkehrswegeplan und im Verbindungsfunktionsstufenplan so eingeplant ist, um zukünftig eine schnelle Verbindung zwischen Stuttgart und Augsburg erreichen zu können. Zur aktuellen Corona-Lage berichtete Jürgen Stempfle über die Situation in der Gemeinde. Stempfle und Unrath freuen sich über die guten Nachrichten beim Impfstoff und sehen darin einen wichtigen Schritt die Pandemie zu überwinden. Das Schüren von Verunsicherungen, wie durch Demonstrationen vor Pflegeheimen oder gezielte Falschmeldungen seien brandgefährlich. „Es ist wichtig, dass der Staat konsequent handelt, wenn sich Corona-Leugner nicht an die gesetzten Regeln halten“, pflichtete Unrath dem Bürgermeister bei. Am Ende würden alle davon profitieren, wenn man schnell aus den hohen Infektionszahlen herauskomme, soziale und wirtschaftliche Schieflagen müsse man auffangen.

Die beiden Kommunalpolitiker tauschen sich außerdem über das Thema Asyl aus. Vor Ort kenne man die positiven Erzählungen über die Schicksale von Geflüchteten aus dem Jahr 2015. Unaufgeregt müssten auch Probleme angesprochen werden, waren sich Stempfle und Unrath einig, aber es dürfe nie zur Debatte stehen, ob man Menschen aus tiefster Not Hilfe zukommen lasse. Es liege an Politik und Gesellschaft vorhandene Probleme und Missstände zu beseitigen.

By Januar 13, 2021.    Demokratie, priorität-2