Das Virus zieht die Notbremse – jetzt mehr testen

(28.1.2021) Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Jakob Unrath nimmt zur heute bekannt gegebenen Entscheidung der Landesregierung die Grundschulen nicht zu öffnen Stellung:

„Jetzt hat das Virus die Notbremse gezogen. Der Nachweis einer Virus-Mutation in der Notbetreuung einer Freiburger Kindertagesstätte hat den Plänen der Landesregierung zur allgemeinen Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen für nächsten Montag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Streit in der grün/schwarzen Regierung geht leider weiter und es zeigt sich, der geplante Baden-Württembergische Sonderweg einer vorzeitigen Öffnung von Grundschulen und Kindergärten war hochriskant. Der mühsam erkämpfte und inzwischen sichtbar werdende Erfolg sinkender Inzidenzzahlen darf nicht gefährdet werden“, so Jakob Unrath.

Deshalb müssten die Vorgaben zum Homeoffice zügiger umgesetzt und besser kontrolliert werden, da es sich um ein wirksames Mittel gegen die Verbreitung der Pandemie handle. Sorge bereitet Unrath die hohe Anzahl der Inanspruchnahme der Notbetreuung in den Städten und Gemeinden, darin liege nach Ansicht vieler Experten eine Gefahr für eine weitere Welle.

„In Deutschland wird es nicht so schnell wie geplant zu ausreichend Impfungen kommen. Bis der Impfschutz aufgebaut ist, gibt es dort wo Kontakte unvermeidlich sind nur eine wirksame Gegenmaßnahme: Testen, testen, testen! Der Einsatz von Antigentests in der Notbetreuung muss Standard sein, auch Betriebe und Verwaltungen können sich dem anschließen wo Präsenzarbeit unvermeidlich ist“, so der SPD-Landtagskandidat.

Es brauche längst Möglichkeiten für die gesamte Bevölkerung, wo jedermann sich freiwillig einem Schnelltest unterziehen könne. Das dürfe finanziell nicht den Kommunen und Landkreisen aufgelastet werden, sondern müsse durch die Finanzierung des Landes schnellstmöglich übernommen werden.

Bild: Colourbox (bearbeitet)

By Januar 28, 2021.    Bildung, Corona, priorität-3