Bahnstrecke zwischen Gmünd und Göppingen?

SPD begrüßt Potentialuntersuchung für Bahnstrecke Schwäbisch Gmünd – Göppingen 

Jakob Unrath: „Reaktivierung ist eine Chance für die Region“

In der am Dienstag im Landesverkehrsministerium vorgestellten Potential-Untersuchung zur Wiederbelebung stillgelegter Bahnstrecken erzielt die Strecke Schwäbisch Gmünd zusammen mit 12 anderen Strecken im Land die höchste Bewertung. „Die Reaktivierung von früheren Schienenstrecken kann ein wichtiger Beitrag sein, um in der Frage der Mobilität der Zukunft voranzukommen“, unterstreicht der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath und begrüßt die positiven Ergebnisse der Studie aus dem Verkehrsministerium zu einer möglichen Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. „Die betroffenen Kommunen und Landkreise sollten sich an einer jetzt notwendigen Machbarkeitsstudie beteiligen. Das Potenzial dieser Strecke ist mit 63.000 Personenkilometern und 5.580 täglichen Nutzern offenbar enorm. Nicht nur die direkte Verbindung ins Filstal per Bahn, sondern auch die Effekte für Tourismus und Wirtschaft können der Region großen Nutzen bringen“, so Jakob Unrath weiter.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Gmünder Gemeinderat, Dr. Uwe Beck, erinnert sich noch an die letzte Fahrt auf der ehemaligen Bahntrasse: „Ich bin als Journalist mit dem letzten Zug gefahren, der zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen verkehrte. Schon damals war die Entscheidung der Stilllegung hoch umstritten. Es ist nun allerhöchste Zeit verkehrspolitische Fehler rückgängig zu machen.“ Auch SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Fridays for Future Aktivist Tim-Luka Schwab unterstützt die Forderung nach einer Machbarkeitsstudie: „Mit einer reaktivierten Bahnstrecke zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen würde ein wichtiger Schritt in Richtung Verkehrswende und klimafreundlicher Mobilität gegangen werden.“

Wie genau eine Wiederherstellung der Bahnstrecke aussehen könne, müsse sensibel in einem Beteiligungsprozess untersucht werden, so die Sozialdemokraten.  Für die Machbarkeitsstudie können die beteiligten Kommunen auf Fördermittel von 75% zurückgreifen. Der Bund hat die Mittel für die Schiene versechsfacht. Diese Chance gilt es zu nutzen. „Zwischen Aalen und Heidenheim wird der Bau einer Seilbahn diskutiert. Ich finde die Idee einer leistungsfähigen Bahnlinie zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen wesentlich interessanter. Eine stärkere Verbindung der Wirtschaftsräume Filstal und Remstal kann ein wichtiger Baustein sein, um die Region weiter zu stärken. Es lohnt sich das Thema gemeinsam mit dem Land weiter zu verfolgen. Die Botschaft heute ist ein erster Schritt auf einem längeren Weg, wir sollten loslaufen, um voranzukommen“ so Unrath abschließend.

siehe: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/201103_Gutachten_PTV_Potenzialanalyse_zur_Reaktivierung_von_Schienenstrecken.pdf

Die frühere Bahn von Gmünd nach Göppingen

By November 3, 2020.    Arbeitsplätze  , ,