Auch in Corona-Zeiten – immer da für die Menschen

Auch in Corona-Zeiten – immer da für die Menschen

An der Spitze einer SPD-Delegation besuchte der stellvertr. Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Jakob Unrath das Sozialunternehmen A.L.S.O. in Schwäbisch Gmünd. A.L.S.O.- Geschäftsführerin Karin Schwenk und Geschäftsführer Ali Nagelbach führten durch die Räumlichkeiten des Sozialunternehmens und informierten über den aktuellen Stand der Arbeit. „Wir sind beeindruckt von der Beharrlichkeit, der Professionalität und der Herzenswärme mit der hier Menschen wirkungsvoll unterstützt werden. Das verdient Hochachtung und weiterhin die volle Unterstützung der Politik,“ fasste Jakob Unrath das Gesprächsergebnis zusammen.

Im Mittelpunkt des Informationsgesprächs standen die Entwicklungen in der Corona-Situation. Der Meinungsaustausch fand im großen, neu gestalteten Gartenbereich statt. “Während der ersten Corona-Phase hatten wir nicht genügend „G’schäft“ für unsere Beschäftigten und haben in der Situation gesagt, dann realisieren wir unsere lang gehegten Pläne und machen unsere eigene Baustelle auf“ berichtete Ali Nagelbach. Mit Unterstützung einer ortsansässigen Baufirma konnte dann der Garten- und Außenbereich großzügig ausgebaut, aufgewertet und umgestaltet werden.

Mit kreativen Ideen auf Corona-Bedingungen einstellen

In der Nähwerkstatt des Sozialunternehmens sei schnell seit Beginn der Pandemie mit der Produktion hochwertiger Mund-Nase-Bedeckungen begonnen worden.

Aus dem Coaching-Bereich der A.L.S.O. berichtete Karin Schwenk, dass sich die Anforderungen kurzfristig einfach auch geändert hätten. So würden heute Firmen vermehrt auf telefonische Einstellungsgespräche setzen, statt auf Präsenzgespräche. Diese Situation erfordere für einige ihrer Schützlinge ein spezielles Training, weil es noch einmal eine etwas andere Hürde darstelle als ein normales Gespräch von Angesicht zu Angesicht und werde intensiv geübt, um Ängste abzubauen. Der Schulungs- und Beratungsbereich insgesamt habe sich inzwischen weitgehend weg von Gruppenangeboten hin zu Einzelberatungen entwickelt.

Aus der Situation heraus, dass gerade Kinder, die mit ihren Familien in beengten Wohnverhältnissen leben größere Schwierigkeiten im selbständigen, internetbasierten Lernen zu Hause hätten, sei die Idee für ein neues Projekt entstanden. Dabei würde durch einfach umzusetzende Umbauten versucht, auch in beengtem Wohnraum so etwas wie eine „Privatsphäre“ zu kreieren und einen geschützten Lernraum für jedes Kind zu schaffen. Eine gelernte Schreinerin soll, sofern die Projektumsetzung finanziell möglich wird, die Beratung und Anleitung übernehmen.

Im großen Veranstaltungsraum, dem Kultur-Cafe, finden nach den geltenden Corona-Regeln inzwischen wieder Aktivitäten mit eingeschränkter Teilnehmerzahl statt. So konnte die SPD-Delegation live erleben, wie das „Reparaturcafé“ erstmals nach der Corona bedingten Unterbrechung wieder seine Pforten öffnete und einen regen Zuspruch fand. Im Reparaturcafé bieten fachkundige ehrenamtliche Helfer bei einer Tasse Kaffee in emsiger Atmosphäre fachliche Unterstützung bei der Reparatur defekter Geräte an. „Das ist neben der Ersparnis an Geld für vorzeitige Neuanschaffungen auch ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung“ freute sich der Gmünder SPD-Vorsitzende Tim-Luka Schwab.





Im Projekt „Edelwerk“ der A.L.S.O. stellen Frauen aus Materialien der Haushaltsauflösungen handwerklich und künstlerisch hochwertige Produkte wie Kinderspielküchen, Höckerchen oder „Kluge Kugeln“ her. Beim Rundgang durch die A.L.S.O.-Betriebsräume. Von rechts: der stellvertr. SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Jakob Unrath, A.L.S.O.-Geschäftsführerin Karin Schwenk, A.L.S.O.-Geschäftsführer Ali Nagelbach und der Schwäbisch Gmünder SPD-Vorsitzende Tim-Luka Schwab.