Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft

Der SPD-Landtagskandidat und stellvertr. SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath hat mit seiner Unterschrift den Aufruf von ICAN an die Bundesregierung unterstützt, auch Deutschland möge endlich dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. „Atomwaffen sind Massenvernichtungswaffen, die keinen Platz in unserer Welt haben sollten“, sagte Jakob Unrath. Das Inkrafttreten des UN-Atomwaffenverbotsvertrages am 22. Januar sei ein guter Anlass die Bundesregierung aufzufordern, diesem Vertrag endlich beizutreten. „In einer Welt der zunehmenden Konflikte, der weltweit steigenden Rüstungsausgaben bei gleichzeitigem Geldmangel für Klimaschutz, soziale Projekte und die Pandemiebekämpfung in ärmeren Ländern gehören klare Abrüstungsschritte ganz oben auf die politische Tagesordnung“, mahnte Unrath weiter. Es ist gut, dass der Ostalbkreis hier eine eindeutige Haltung hat und sich ebenfalls für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag ausgesprochen hat. „Gerade hier, wo wir mit dem ehemaligen Standort der Pershing II – Raketen in Mutlangen eine Erfolgsgeschichte der atomaren Abrüstung in unserer Region erlebt haben, wissen wir um den Segen von Abrüstungsschritten“, stellte Unrath fest. Er wolle mit seiner Unterschrift auch die Aktion der Friedenwerkstatt Mutlangen unterstützen, die sich weiterhin für wirksame Abrüstung einsetze.

Bei der Mahnwache der Friedensbewegung am 22.1.2021 unterstützt Jakob Unrath (rechts) den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag

By Januar 22, 2021.    Demokratie, Jugend, priorität-1